Schritt für Schritt Gutes tun: das ist für die Thermentrophy-Teilnehmer fast schon Selbstverständlichkeit. Stolze 4.000 Euro für kranke Kinder spendeten die Sportlerinnen und Sportler heuer rund um den Brückenlauf am 1. Mai. Vor kurzem übergaben die Pfadfindergilde Leobersdorf und das Brückenlauf-Team diesen Betrag an die burgenländische Therapieeinrichtung Sterntalerhof. Dieser kümmert sich um Familien mit schwer-, chronisch- und sterbenskranken Kindern aus ganz Österreich. Eine Institution, die sich die Gilde-Damen bereits mehrfach angesehen haben – und für die sie beim Brückenlauf seit fünf Jahren tüchtig backen. Christine Schmuck-König von der Pfadfindergilde: „Jedes Jahr bieten wir in unserer Kaffeehütte mehrere hundert Stück hausgemachte Mehlspeisen zugunsten des Sterntalerhofs an – übrig bleibt davon nur ganz selten was.“ Beim Leobersdorfer Brückenlauf (www.brueckenlauf.at) wird ja auf mehrfache Weise für den Sterntalerhof gesammelt: Neben der süßen Jause konnten die LäuferInnen auch mit einem Spendenklick bei der Anmeldung oder mit der umweltschonenden Rückgabe des Zeitnehmungs-Chips helfen. Sterntalerhof-Leiter Harald Jankovits war beim Brückenlauf übrigens auch heuer wieder selber aktiv mit dabei – in Laufschuhen auf der Strecke und anschließend auf der Bühne. Er dankte: „Der Leobersdorfer Brückenlauf ist ein Familienlauf-Event, das Kinderhospiz Sterntalerhof eine Familien-Herberge - da wie dort gibt es ein hochwertiges Angebot für Familien. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich über Spenden und sind daher existenziell auf mediale und finanzielle Unterstützung angewiesen. Der Brückenlauf hilft mit beidem und damit doppelt! Es macht uns sehr dankbar und stolz, hier Partner sein zu dürfen.“ Was mit dem Brückenlauf-Geld am Sterntalerhof geschieht, das weiß Pfadfinder-Dame Christine Schmuck-König: „Viele Familien mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern kämpfen neben ständiger Sorge auch mit finanziellen Problemen. Der Sterntalerhof weist jedoch Familien nie ab, nur weil sie sich den Sterntalerhof-Aufenthalt nicht leisten können. Mit dem gesammelten Geld können nun wir einer ganzen Familie einen Komplettaufenthalt ermöglichen.“ Leobersdorfs Vizebürgermeister und Sportreferent Harald Sorger: „Zusammengerechnet sind es schon mehr als 19.000 Euro, die in den letzten fünf Jahren für Familien in schwierigen Lebenslagen gesammelt werden konnten. Es freut mich sehr, dass wir damit den Betroffenen ein wenig Glück und Hoffnung schenken können.“

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